Rückkehr Arbeit/ Social Media

 


Als ich nach der OP wieder zu arbeiten begann, stellte ich fest, dass viele meiner Kollegen nicht verstanden, warum ich immer noch Schmerzen hatte. "Du bist doch jetzt operiert", sagten sie oft, und diese Worte trafen mich härter, als ich zugeben wollte. Sie verstanden nicht, dass eine Operation zwar die Krümmung meiner Wirbelsäule korrigiert hatte, aber die Schmerzen und Einschränkungen blieben. Es war eine unsichtbare Last, die ich weiterhin tragen musste.

Diese Unsichtbarkeit war auch auf Social Media ein Problem. Ich wollte meine Geschichte teilen, wollte Menschen von meiner Skoliose erzählen und sie ermutigen. Doch oft bekam ich negative Kommentare. Einige sagten, ich suche nur nach Mitleid. Das tat weh, und so hörte ich auf, darüber zu sprechen. Ich fühlte mich missverstanden und isoliert.

Es dauerte eine Weile, aber schließlich fand ich den Mut, wieder über meine Skoliose zu sprechen. Ich eröffnete einen neuen Instagram-Account und begann, offen und ehrlich über meine Erfahrungen zu berichten. Diesmal war es anders. Diesmal wollte ich nicht nur meine Geschichte erzählen, sondern auch anderen Menschen Mut machen. Menschen, die ähnliche Herausforderungen durchmachen wie ich.

Skoliose mag manchmal je nachdem wie ausgeprägt sie ist eine unsichtbare Krankheit zu sein, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht real ist. Schmerzen, Einschränkungen und der Kampf, sich im eigenen Körper wieder wohlzufühlen, sind für Betroffene alltäglich. Mein Ziel ist es, anderen zu zeigen, dass man trotz aller Widrigkeiten weitermachen kann. Dass man nicht allein ist, auch wenn man sich oft so fühlt.

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